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B(u)B Press: Österreichische Bauzeitung

Austria's magazine österreichische Bauzeitung introduces us to builders and companies in construction business. We are pleased as we are currently looking for cooperations with builders. Read more:
Haus sucht (Bau-)Herrchen
Zu viele Entwürfe von architektonisch ansprechenden Einfamilienhäusern vermodern in der Schublade, so Lena Schacherer. Wie Bauherren und Baumeister davon profitieren können.

Jeder Architekt kennt das: Viele Arbeitsstunden werden in ein Projekt gesteckt, und schlussendlich landet es aus den unterschiedlichsten Gründen in der Schublade. Schade um die bereits erbrachte Planungsleistung, dachte sich Architektin Lena Schacherer und gründetet Ende 2013 die Plattform „Best(un) Built“, eine Art Onlineshop für Einfamilienhäuser.
Auf der Website werden bereits fertiggeplante Entwürfe zum Kauf angeboten. Mit einem Klick erfahren Bauherren, was ihr Traumhaus etwa kosten würde. Das Best(un)Built-Team übernimmt zudem bei Bedarf die Einreichplanung und bietet Kostenschätzungen für Energieausweis, Statik und Ausführungsplanung an. „Es wäre schade, die Projekte nicht zu beleben. Zumal sich dadurch eine Win-win-Situation für alle ergibt. Der Planer erhält doch noch Geld für seine Leistung, und da wir die Projekte mehrfach verkaufen und so der Aufwand sinkt, ergeben sich dadurch signifikante Kosteneinsparungen für den Bauherrn.“

Portfolio erweitern
Für den Großteil der potenziellen Bauherren ist und bleibt der erste Ansprechpartner jedoch der Baumeister. Deshalb ist Lena Schacherer auch auf der Suche nach Bauunternehmen, die als Best(un) Built-Partner die Entwürfe in ihr Portfolio übernehmen. „Für den Baumeister entstehen keine Kosten. Er erhält von uns Präsentationsmaterial zu den Projekten, spart sich die Planungsleistung und kann sein Portfolio erweitern. Wenn sich Bauherren direkt an Best(un)Built wenden, vermitteln wir die diese natürlich auch an unsere regionalen Baumeisterpartner weiter.“
Auch wenn sich nicht alle vor Begeisterung für diese Idee überschlagen, das Feedback ist großteils positiv. Das zeigt auch die ständig länger werdende Liste an Partnerunternehmen, auf der sich mittlerweile auch einige Bauunternehmer wie zum Beispiel Michael Lindner aus Wien befinden. Durch die Kooperationen bietet sich Bauunternehmen die Möglichkeit, ihre Zielgruppe zu erweitern. Und sollte es nicht funktionieren, ist kein Geld verloren.
Text Sonja Messner